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Tischler als Beruf

Tischler als Beruf

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Überbetriebliche Ausbildung in der Berufsschule

Überbetriebliche Ausbildung in der Berufsschule

Für die schulische Bildung zur Zulassung zur Zwischen- und Abschlussprüfung gibt es strenge Richtlinien. Alle wichtigen Maßnahmen und Aufgaben im Tischlerhandwerk werden daher nicht nur im eigentlichen Ausbildungsbetrieb erlernt, sondern in der Berufsschule vertieft. Der Tischlereinführungslehrgang dauert 3 Wochen und wird zu Beginn der Ausbildung vorgenommen. Im Anschluss nehmen Berufsschüler an je einem einwöchigen Kurs an der Einführung in das Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen, das sichere Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen sowie projektbezogenes Arbeiten, an einem Kurs zur Oberflächenveredelung und deren Grundlagen teil. Zusätzlich werden Mathematik, physikalische Grundlagen, sowie nicht berufsbezogene Fächer unterrichtet. Im Zeitraum der Ausbildung werden ein bis zwei Zwischenprüfungen durchgeführt. In der Regel findet die erste Zwischenprüfung nach Beendigung des ersten Ausbildungsjahres, sowie die zweite Zwischenprüfung nach dem zweiten Lehrjahr statt. Nach der vollständig abgeschlossenen Ausbildung steht die Prüfung zum Tischlergesellen auf dem Programm. Diese wird vor der Handwerkskammer abgelegt und beinhaltet eine theoretische und eine praktische Prüfung.

Welche Alternativberufe gibt es? Wer sich für den Ausbildungsberuf des Tischlers entscheidet und keine Lehrstelle findet, kann dennoch im Handwerk lernen und verschiedene alternative Berufe wählen. Polsterer/in oder Bühnenbildner/in, Kostümbildner/in oder Maler/in und Lackierer/in sind zum Beispiel Berufe, die zwar nicht artverwand, dennoch aber im kreativen handwerklichen Bereich angesiedelt sind. Auch als Assistent/in für Innenarchitektur oder als Raumausstatter finden sich Möglichkeiten, die als Alternativen zum klassischen Beruf des Tischlers in Frage kommen. Auch das Arbeitsamt bietet diverse Weiterbildungen (zB. in Bezug auf Fensterbau) an. Gerade in größeren Städten ist es nicht immer einfach, eine Tischlerei oder einen holzverarbeitenden Betrieb zu finden und dort die Ausbildung zum Tischlergesellen zu absolvieren. Optional und mit Erfüllung der notwendigen Voraussetzungen ist es auch möglich, ein Studium vorzuziehen und die handwerkliche Ausbildung im Anschluss zu machen.

Copyright: Pixabay
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